Judo : Der sanfte Weg
Das Wort „Judo“ stammt aus dem Japanischen und bedeutet übersetzt „der sanfte Weg“. Dabei steht „Ju“ für „sanft“, „geschmeidig“ oder „nachgiebig“, während „Do“ den „Weg“ oder die „Lebensphilosophie“ beschreibt. Judo ist deshalb weit mehr als nur ein Kampfsport, es ist ein Weg, körperliche Fähigkeiten, mentale Stärke und soziale Werte miteinander zu verbinden.
- Das technische Prinzip beschreibt die Idee des „Siegens durch Nachgeben“. Im Judo geht es nicht darum, stärker zu sein als der Gegner oder rohe Kraft einzusetzen. Vielmehr lernt ein Judoka, Bewegungen, Gleichgewicht und den Schwung des Partners sinnvoll zu nutzen. Technik, Kontrolle und Körpergefühl stehen im Vordergrund. Dadurch entwickelt Judo nicht nur Kraft und Beweglichkeit, sondern auch Koordination, Konzentration und ein gutes Gespür für den eigenen Körper.
- Ebenso wichtig ist das moralische Prinzip des gegenseitigen Helfens und Verstehens. Judo kann nur gemeinsam funktionieren, jeder Trainingspartner trägt Verantwortung für den anderen. Deshalb prägen Respekt, Disziplin, Fairness und gegenseitige Wertschätzung das Training auf und neben der Matte. Ein Judoka lernt, achtsam miteinander umzugehen, Rücksicht zu nehmen und gemeinsam stärker zu werden.
Kinder
Gruppe 1: ab 5 Jahre – Montag 17:00 bis 18:15 Uhr
Gruppe 2: ab 10 Jahre – Montag und Freitag 18:00 bis 19:30 Uhr
Erwachsene (Judo oder Ju-Jutsu/SV)
Montag 18:15 – 19:30 Uhr und 19:30 – 21:00 Uhr
Freitag 18:00 – 19:30 Uhr und 19:30 – 21:00 Uhr
E-Mail:
monatlich 10,00€ / jährlich 120,00€
Ermäßigte
monatlich 5,90€ / jährlich 70,80€
Jahressichtmarke 21,50€
Gedanken zur Toleranz
Mit den Satzungen der PSG Mannheim und des Badischen Sportbundes, die für unsere Arbeit im Verein und alle unsere Mitglieder bindend sind, verpflichten wir uns zu gegenseitiger Rücksichtnahme, Kameradschaft, dem Einsatz zur Verwirklichung von Chancengleichheit sowie Toleranz in allen politischen, religiösen und ethischen Fragen. Unsere Trainer haben sich mit dem Unterzeichnen des Ehrenkodexes des Deutschen Olympischen Sportbundes dazu verpflichtet, die Würde jedes Menschen unabhängig von dessen sozialem, ethnischem und kulturellem Hintergrund, der Religion, der sexuellen Orientierung, des Alters und Geschlechts auf und neben der Matte zu respektieren und aktiv Diskriminierung entgegen zu wirken.
Dieses Selbstverständnis ergibt sich nicht nur aus den zuvor genannten Satzungen und dem Ehrenkodex sondern ganz besonders auch aus der Tradition unseres Sportes. Jigoro Kano, der Begründer des Judo, formulierte als höchste Ebene des Judo den Einsatz für das Wohl der Gesellschaft. Dieses Prinzip, Jita-kyoei, ist eines der beiden zentralen Prinzipien des Judo als Sport, pädagogisches System und Lebensweise. Im Austausch mit den Autoritäten verschiedener Religionen und Philosophien kam Kano zu der Feststellung, dass sie alle bei intensiver Auseinandersetzung und einem kultivierten Geist zu dem selben Ergebnis wie auch er gelangen.
Der Weg kann sich unterscheiden und auch die Begrifflichkeiten sind verschieden (Jita-kyoei, Nächstenliebe, …) aber das Ergebnis lautet immer, dass sich jeder mit Mitgefühl und Engagement in die Gesellschaft einbringen sollte und auf niemanden herab schauen sollte. Dies ist sowohl für die Gesellschaft als auch für ihn selbst von Nutzen. Jigoro Kano lernte Fremdsprachen und befasste sich mit anderen Kulturen um von diesen zu lernen und die Stärken der japanischen Kultur zu verbreiten. Vorwiegend zeigte sich Letzteres in seinem Engagement Judo zu verbreiten und zu einer olympischen Disziplin werden zu lassen. Dank dieser interkulturell offenen Haltung Jigoro Kanos trainieren wir heute auch in Deutschland Judo. Seit der Gründung unserer Abteilung im Jahr 1959 sind wir durch die Umsetzung dieser Werte zusammengewachsen, lernen in sportlicher und menschlicher Hinsicht voneinander und heißen jedes neue Gesicht herzlich willkommen.
Die Abteilung Judo der Post SG Mannheim wurde vom DJB (Deutscher Judo Bund e. V.) erneut mit dem Vereinszertifikat ausgezeichnet.
Das Vereinszertifikat des Deutschen Judobunds ist für drei Jahre gültig. Im Vorfeld muss der entsprechende Verein/Abteilung eine Reihe von Qualitätskriterien erfüllen.
Voraussetzung sind zum Beispiel die Zugehörigkeit zum Deutschen Judobund e.V., einem international anerkannten Fachverband für den Judosport und dem entsprechenden Landesverband, in unserem Falle dem Landesverband Baden. Die Judoabteilung der PSG Mannheim wurde auch aufgrund der folgenden Merkmale zertifiziert. So zählen wir auf eine Auswahl an Sportlern, die international anerkannte Meistergrade, so genannte Dan-Grade erlangt haben.
Innerhalb unserer Abteilung führen wir regelmäßig Prüfungen für die verschiedenen Schülergrade (Kyo-Grade), also die farbigen Judogürtel durch. Dazu haben wir eigens ausgebildete und lizenzierte Prüfer in unseren Reihen, sowie einen hochwertig ausgebildeten Übungsleiter-Stamm (Trainer-C, Trainer-B Titel). Diese besuchen regelmäßig Fortbildungen.
Zusätzlich war es uns ein Anliegen, einen Ansprechpartner im Verein zu installieren, der Opfern von sexueller Gewalt zur Seite steht.
Gabriele Widmann
E-Mail:
Tel.: 0173 – 8996558
Die Abteilung Judo der Post SG Mannheim wurde vom DJB (Deutscher Judo Bund e. V.) mit dem sogenannten Vereinszertifikat ausgezeichnet.
Das Vereinszertifikat ist drei Jahre lang gültig. Um es zu erhalten, musste unsere Abteilung bestimmte Qualitätskriterien erfüllen. Voraussetzung sind zum Beispiel die Zugehörigkeit zum Deutschen Judo-Bund e.V., einem international anerkannten Fachverband für den Judosport und dem entsprechenden Landesverband, in unserem Falle dem Landesverband Baden. Die Judoabteilung der PSG Mannheim wurde auch aufgrund der folgenden Merkmale zertifiziert. So zählen wir auf eine Auswahl an Sportlern, die international anerkannte Meistergrade, so genannte Dan-Grade erlangt haben. Innerhalb unserer Abteilung führen wir regelmäßig Prüfungen für die verschiedenen Schülergrade (Kyo-Grade), also die farbigen Judogürtel durch. Dazu haben wir eigens ausgebildete und lizenzierte Prüfer in unseren Reihen, sowie einen hochwertig ausgebildeten Übungsleiter-Stamm (Trainer-C, Trainer-B Titel). Diese besuchen regelmäßig Fortbildungen.
Durch viele Nachwuchstrainer, teilweise mit Jugendleiterausbildung, die auch engagiert im Kinder- und Jugendtraining eingespannt sind, werden auch Breitensportangebote für die Judoka angeboten, die sehr gerne von den Schülern angenommen werden.
Ein feste Veranstaltung in unserem jährlichen Kalender, bildet die Judosafari. Sie wird für Judoka bis 14 Jahre ausgerichtet. Die Sportler messen sich dabei bei verschiedenen allgemeinsportlichen Aktivitäten, wie Werfen, Springen und Laufen. Ein freundschaftlicher Judo-Wettkampf, sowie ein kreativ-musischer Teil runden die Safari ab.
Die Judoka der Post SG messen sich jedoch nicht nur intern im Verein miteinander, sondern besuchen auch regelmäßig Wettkämpfe in der Umgebung und können somit ihre Fähigkeiten und Trainingserfolge unter Beweis stellen. Hierbei sei erwähnt, dass die Judoka der Post SG Mannheim in der Altersklasse bis 10 Jahre mit der Wettkampferfahrung beginnen und sogar bis in die aktive Laufbahn Männer/Frauen weiter ihre Wettkämpfe bestreiten. All das sind Qualitätskriterien die die Judoabteilung der Post SG Mannheim erfüllt. Die Abteilungsführung ist sehr stolz auf die Personen, die sich aktiv oder auch passiv an diesen Erfolgen beteiligen. Die engagierte Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wird durch dieses Zertifikat anerkannt und gewürdigt.
Die Kriterien welche wir zur Verleihung des Zertifikats erfüllen sind:
- ausgebildete Judo-Trainer mit Trainer-C- und Trainer-B-Lizenz
- Dan-Träger (schwarzer Gürtel)
- Kyu-Prüfungen (Schülergrade) durch vom DJB anerkannte Prüfer
- regelmäßige Breitensportaktionen wie die Judo-Safari
- Teilnahme am Judo-Wettkampfbetrieb in den Bereichen Shiai und Kata ab U10 bis ins Erwachsenenalter
Judo – Wie binde ich den Gürtel richtig?
Hier findet ihr ein kleines Video, wie man den Gürtel richtig, schnell und einfach bindet.




