Judo

Trainingszeiten:

Kinder
Gr I Anfänger ab 6 Jahre – Montag 16.45 – 18.15 Uhr
Gr II Fortgeschrittene Kinder u. Jugendliche – Montag 18.15 – 19.30 Uhr
Gr II Fortgeschrittene Kinder u. Jugendliche – Freitag 18.00 – 19.30 Uhr

Erwachsene
Judo-SV / Ju-Jutsu – Montag 18.15 – 19.30 Uhr
Judo-SV / Ju-Jutsu – Freitag 18.00 – 19.30 Uhr
Judo – Montag 19.30 – 21.00 Uhr
Judo – Freitag 19.30 – 21.00 Uhr

 

Wo:
kleine Turnhalle Johann-Sebastian-Bach Gymnasium, Luisenstraße 27, 68199 Mannheim
(Link zu Google Maps)

Abteilungsleiter:
David Reinle
E-Mail: David.Reinle@gmail.com
Tel.: 0176-20078886

Abteilungsbeitrag:

Erwachsene aktiv
monatlich 10,00€ / jährlich 120,00€
Ermäßigte
monatlich 5,90€ / jährlich 70,80€
Jahressichtmarke 19,50€


Was kommt im JUDO-Sport zur Ausbildung?

judo_throw_smallEs werden die motorischen Grundfertigkeiten weiterentwickelt z.B. Laufen, Springen, Hüpfen etc., sowie Geschicklichkeit, Schnelligkeit, Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer werden trainiert. Das Selbstbewusstsein wird gestärkt durch Selbstbestätigung und Freude am eigenen Können.

Das Zusammenspiel zwischen Körper und Geist wird geschult nach dem 1. JUDO-Prinzip: „bester Einsatz von Körper und Geist“ technisches Prinzip (Erkennen und reagieren). Das 2. JUDO-Prinzip ist das moralische Prinzip „Durch gegenseitiges Helfen zu beiderseitigem Wohlergehen“. Diese zwei Grundprinzipien drücken sich in der Sportart JUDO u.a. in folgenden konkreten Verhaltensweisen aus:

  • Höflichkeit dem Partner gegenüber
  • Verantwortungsgefühl der Partner zueinander
  • Lernen, die eigene Leistung richtig einzuschätzen und das Können des Gegners anzuerkennen.
  • Einen sicheren Stand; Bewahren des Gleichgewichts
  • Den Angriff gegen die schwächste Stelle der gegnerischen Verteidigung richten.
  • Gebrauch der Reaktion des Partners
  • Kontrollierter Abschluß jeder Aktion
  • Letztlich Harmonie und Zusammenarbeit mit dem Gegner, der zum Partner wird.

Gedanken zur Toleranz

Mit den Satzungen der PSG Mannheim und des Badischen Sportbundes, die für unsere Arbeit im Verein und alle unsere Mitglieder bindend sind, verpflichten wir uns zu gegenseitiger Rücksichtnahme, Kameradschaft, dem Einsatz zur Verwirklichung von Chancengleichheit sowie Toleranz in allen politischen, religiösen und ethischen Fragen. Unsere Trainer haben sich mit dem Unterzeichnen des Ehrenkodexes des Deutschen Olympischen Sportbundes dazu verpflichtet, die Würde jedes Menschen unabhängig von dessen sozialem, ethnischem und kulturellem Hintergrund, der Religion, der sexuellen Orientierung, des Alters und Geschlechts auf und neben der Matte zu respektieren und aktiv Diskriminierung entgegen zu wirken.

Dieses Selbstverständnis ergibt sich nicht nur aus den zuvor genannten Satzungen und dem Ehrenkodex sondern ganz besonders auch aus der Tradition unseres Sportes. Jigoro Kano, der Begründer des Judo, formulierte als höchste Ebene des Judo den Einsatz für das Wohl der Gesellschaft. Dieses Prinzip, Jita-kyoei, ist eines der beiden zentralen Prinzipien des Judo als Sport, pädagogisches System und Lebensweise. Im Austausch mit den Autoritäten verschiedener Religionen und Philosophien kam Kano zu der Feststellung, dass sie alle bei intensiver Auseinandersetzung und einem kultivierten Geist zu dem selben Ergebnis wie auch er gelangen. Der Weg kann sich unterscheiden und auch die Begrifflichkeiten sind verschieden (Jita-kyoei, Nächstenliebe, …) aber das Ergebnis lautet immer, dass sich jeder mit Mitgefühl und Engagement in die Gesellschaft einbringen sollte und auf niemanden herab schauen sollte. Dies ist sowohl für die Gesellschaft als auch für ihn selbst von Nutzen. Jigoro Kano lernte Fremdsprachen und befasste sich mit anderen Kulturen um von diesen zu lernen und die Stärken der japanischen Kultur zu verbreiten. Vorwiegend zeigte sich Letzteres in seinem Engagement Judo zu verbreiten und zu einer olympischen Disziplin werden zu lassen. Dank dieser interkulturell offenen Haltung Jigoro Kanos trainieren wir heute auch in Deutschland Judo. Seit der Gründung unserer Abteilung im Jahr 1959 sind wir durch die Umsetzung dieser Werte zusammengewachsen, lernen in sportlicher und menschlicher Hinsicht voneinander und heißen jedes neue Gesicht herzlich willkommen.


Die Abteilung Judo der Post SG Mannheim wurde vom DJB (Deutscher Judo Bund e. V.) mit dem sogenannten Vereinszertifikat ausgezeichnet.

Vereinszertifikat_bis2019

Dieses ist für drei Jahre gültig und man musste im Vorfeld einige Qualitätskriterien erfüllen, um überhaupt zertifiziert zu werden. Im Allgemeinen bestätigt das Zertifikat die Zugehörigkeit im DJB und im Landesverband, Baden. Die Judoabteilung der Post SG wurde aufgrund der nachfolgenden Punkte zertifiziert. Die Abteilung hat einige international anerkannte DAN-Träger (Meistergrade) in ihren Reihen und führt auch regelmäßig Kyu-Prüfungen (Schülergrade) durch. Um diese Prüfungen abnehmen und auch ein qualifiziertes Training bieten zu können, sind innerhalb der Abteilung ausgebildete Übungsleiter (Trainer-C, Trainer-B) tätig, die regelmäßig auf Fortbildungen gehen.

Durch viele Nachwuchstrainer, teilweise mit Jugendleiterausbildung, die auch engagiert im Kinder- und Jugendtraining  eingespannt sind, werden auch Breitensportangebote für die Judoka angeboten, die sehr gerne von den Schülern angenommen werden.
Als ein beliebtes Ereignis ist die Judosafari zu nennen. Diese ist für Judoka bis 14 Jahre und beinhaltet verschiedene sportliche Aktivitäten wie Werfen, Springen und Laufen, aber auch ein kreativer Teil, der individuell gestaltet werden kann und zu guter Letzt noch ein kleiner Wettkampf.

Die Judoka der Post SG messen sich jedoch nicht nur intern im Verein miteinander, sondern besuchen auch regelmäßig Wettkämpfe in der Umgebung und können somit ihre Fähigkeiten und Trainingserfolge unter Beweis stellen. Hierbei sei erwähnt, dass die Judoka der Post SG Mannheim in der Altersklasse bis 10 Jahre mit der Wettkampferfahrung beginnen und sogar bis in die aktive Laufbahn Männer/Frauen weiter ihre Wettkämpfe bestreiten. All das sind Qualitätskriterien die die Judoabteilung der Post SG Mannheim erfüllt. Die Abteilungsführung ist sehr stolz auf die Personen, die sich aktiv oder auch passiv an diesen Erfolgen beteiligen. Die engagierte Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen wird durch dieses Zertifikat anerkannt und gewürdigt.

Die Kriterien welche wir zur Verleihung des Zertifikats erfüllen sind:

  • ausgebildete Judo-Trainer mit Trainer-C- und Trainer-B-Lizenz
  • Dan-Träger (schwarzer Gürtel)
  • Kyu-Prüfungen (Schülergrade) durch vom DJB anerkannte Prüfer
  • regelmäßige Breitensportaktionen wie die Judo-Safari
  • Teilnahme am Judo-Wettkampfbetrieb in den Bereichen Shiai und Kata ab U10 bis ins Erwachsenenalter